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der richtige Song zu richtigen Zeit

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bringe bestimmte Situationen mit bestimmten Songs in Verbindung.
Zu meiner ersten Kündigung gehört NOFX – stickin in my eyes, wie die Bananenschale zur Banane.
Es war Sommer, ich hatte das Gefühl genau das Richtige getan zu haben und drehte im Auto diesen Song auf.
Da wäre dann noch Mesh – can you mend hearts nur wenige Monate später, eine Situation die mit Verboten und Verweisungen zu tun hatte.. ich denke einige werden sich daran erinnern.
Weiter wären dann noch die mächtig genialen White Lies – to loose my life, wieder einige Wochen später, als ich mit dem Zug von Hannover nach Hause fuhr und wusste, diesen Weg werde ich nie wieder gehen. Gutes Gefühl…
So zieht sich das durch das ganze Leben, jede wirklich entscheidende Situation hat ihren speziellen Song. Insgesamt würde da ein Sampler rauskommen, der die unterschiedlichsten Genres und Gefühle transportiert… und einen wunderbaren Rückblick zu den großen Kreuzungen des Lebens ermöglicht.

Aber wieso schreibe ich das hier eigentlich?
Wieder ist da ein Song. Wieder ist da eine prägende Situation. Und wieder bringe ich Song und Situation in eine nicht mehr auseinander zu bringende Verbindung.
Das liegt zwar schon einige Monate zurück, doch erst gestern, bzw heute… oder auch besser gesagt – in dieser seltsamen Sekunde zwischen heute und morgen – bin ich darauf aufmerksam geworden… und es hat sich eingebrannt. Nicht ins Hirn. Ins Herz.

MESH – my hands are tied
You could be free
You could be free
You never tired of reminding me
You could be free

You’ve spent some time on your own
You’re used to living alone
In all the space that you find for me
You’ve spent some time on your own

It’s always the same
You’re just no good at the game
It’s always the same

You can’t leave us broken
My hands are tied, so tell me what we do
All these wounds you’ve opened
It hurts inside; it’s not the same for you
You can’t freeze that moment
My hands are tied, so tell me what we do
Break this home; you own it
It hurts inside; it’s not the same for you

Save your breath for someone
Hold that thought for someone else
You know that one thing never changes
Don’t blame it on yourself

You can believe
If you wanted to leave
It lessens the pain received
You can believe

You think you’re made out of stone
You say you’re harder alone
That’s not a face that you’ve shown to me
I’ll think you’ll suffer to know

It’s always the same
You’re just no good at the game
It’s always the same

You can’t leave us broken
My hands are tied, so tell me what we do
All these wounds you’ve opened
It hurts inside; it’s not the same for you
You can’t freeze that moment
My hands are tied, so tell me what we do
Break this home; you own it
It hurts inside; it’s not the same for you

Save your breath for someone
Hold that thought for someone else
You know that one thing never changes
Don’t blame it on yourself

You can’t leave us broken
My hands are tied, so tell me what we do
All these wounds you’ve opened
It hurts inside; it’s not the same for you
You can’t freeze that moment
My hands are tied, so tell me what we do
Break this home; you own it
It hurts inside; it’s not the same for you

My hands are tied, so tell me what we do
You can’t leave us broken
My hands are tied; there’s nothing saved for you
You can’t leave us broken
My hands are tied, so tell me what we do
You can’t leave us broken

Kategorien:Musik, melancholisch

unbeliever

03/04/2010 moeckel 2 Kommentare

ohne kommentar, einfach auf die 12.

Therapy? – unbeliever

Don’t belong in this world or the next one
Wasting every day to my own end
Feeling awkward, feeling clumsy, hating
Everything I’ve ever done before
Then you leave me
Like the others
Leave me too much time… on my own
On my own
On my own
On my own

Had enough of reinventing memories
Living in the shadow of your charm
The shrapnel of your insults burried deeper
Than confidence can ever overcome
Then you leave me
Like the others
Leave me too much time… on my own
On my own
On my own
I’m on my own

Choking on anticipation waiting
On you to say something to bring me back
All I want’s a trace of recognition
Your silence is as heavy as my eyes
Then you leave me
Like the others
Leave me too much time… on my own
On my own
On my own
On my own
I’m on my own

Kategorien:Musik

ein Blogbeitrag

01/21/2010 moeckel 3 Kommentare

Eigentlich weiß ich nicht so recht was ich schreiben soll. Vor dem Problem sitze ich schon seit einiger Zeit und ich finde irgendwie keine Lösung. Und ich wollte mich auch nicht den alljährlichen Lobhudeleien auf das neue Jahr und witzigen Geschichtchen über nicht erfüllte Vorsätze zur Jahreswende und so weiter hingeben.
Ich hätte ja auch über meinen Urlaub berichten können, über Haiti oder Barack Obama oder die Tour der legendären und von mir sehr verehrten TOCOTRONIC, doch irgendwie fehlt mir dazu die Muse.
Eishockey und Rugby wären sicherlich auch wirklich interessante Themen, aber irgendwie zu schwierig im Moment, als daß meine Finger zu diesen Themen derzeit über die Tastatur fliegen könnten.
Daher verlege ich mich einfach auf das Prinzip dieses Blogs: einfach schreiben.

Aber über was schreibt man, wenn man eine Art Blockade hat?
In solchen Momenten verfasse ich meist ein “Gedankenwirrwarr”.
Ein Sammelsurium von Wörtern, Sätzen, Parolen, die keiner wirklich versteht und deren Zusammenhang sich nur den wirkliche Eingeweihten erschliesst.

Gute Idee. Also ein Gedankenwirrwarr:

Tomatensuppe, Nudeln mit viel Fleisch, Azeroth, WoW, Karl der mal Koch werden wollte, Kekse, Redewut, mehr twittern, Web 2.0-Vergewaltigung, was ist eine Microsite?, was ist eine Themenwelt?, wo ist der Unterschied, zwischen Microsite und Themenwelt?, wie läufts?, gute Ideen, Papierflut, blocken, Domainsicherung, noch mehr Ideen, Kontakte knüpfen, verlieren, gewinnen, Probleme werden zum Glücksfall, Beziehungsengpass, “no answer”, “der Teilnehmer hat sich abgemeldet.”, Nirvana, Sarah Noxx, Console, “I don’t miss you”… tonight!, LOHAS, grün und drumherum, Handy tot, Brand Eins, Twitterparty, H&M, voll gegen die Wand gelaufen, ey!, Mr. Safe, Utopia, Greenpeace, Schreibblockade, die Bibel, was würde google tun, China, Österreich, Bauernkrieg, Frankenburger Würfelspiele, Urlaub, Juli, Erkältung, Kopfschmerz, Narbenschädel, knock out, Hunger.

In diesem Sinne!

Emotionslos

Die ganze Woche musste ich über dieses Wort nachdenken.
Ich habe Synonyme gesucht, versucht in dieses Gefühl oder diese Gefühlslage hineinzuversetzen… (kann man Emotionslosigeit eigentlich als Gefühl bezeichnen?), musste aber immer wieder feststellen, daß das nichts für mich ist. Also in seiner Grundsätzlichkeit.
Es gibt natürlich viele Dinge, die mir einfach egal sind, es gibt auch viele Menschen, die mir einfach irgendwie egal sind, aber ich würde dies nicht mit dem Wort “emotionslos” definieren, sondern eher mit Gleichgültigkeit.
Denn wenn mich ein Mensch, der mir erstmal egal ist doch anfängt meine Aufmerksamkeit zu erregen, rutscht er aus der Gleichgültigeit heraus.
Emotionslos wirkt so endgütlig und genauso würde ich das auch interpretieren wenn mich jemand - nur mal angenommen - mit den Worten konfrontieren würde - also quasi sagen würde, und auch nur durch die Blume – , daß man mir gegenüber völlig emotionslos sei.
Es würde mich verletzen und natürlich würde ich darüber nachdenken und mich fragen: wieso? Sicher den Kontakt abbrechen und vermutlich meiner grundsätzlichen Scheu mich Menschen gegenüber zu öffnen ein weiteres Schloss vorhängen…
Naja… nein, ganz so ist es nicht… zumindest wäre es nicht so, wenn es mir jemand sagen würde, dem ich gleichgültig gegenüberstehen würde.

Wie auch immer, worauf will ich eigentlich hinaus?

Ich stelle mir die Frage, ob sich Emotionslosigkeit auch einfach entwickeln kann.
KLAR, hör ich jetzt schon die Rufe, SCHAU DIR DOCH MANCHE BEZIEHUNGEN AN!
Aber ist es wirklich so? Wandeln sich nicht eher einfach die Emotionen?

Aus Liebe wird Hass, dann vielleicht Gleichgültigkeit und dann vielleicht wieder Zuneigung, oder Wut…
Wie oben schonmal erwähnt ist Emotionslosigkeit etwas grundsätzliches – sie wandelt sich nicht. Die Arktis bleibt ja auch immer kalt (zumindest kälter als der Rest der Welt).

Nun, also wenn Emotionslosigkeit etwas grundsätzliches ist, kann sie sich nicht entwickeln.
Aber Gleichgültigkeit kann sich breit machen.

Hmmm… gut, nun noch ein gelungener Abschluss dieses etwas “verwirrten” Beitrags…

TSCHÖ mit Ö! Und kauft mehr Käsekuchen!

Kategorien:Uncategorized

Raue See

Manche Lieder passen einfach, wie die legendäre Faust auf das mittlerweile ziemlich zerschundene Auge.

In Extremo – Raue See

mit Sünden ist mein Kahn beladen
voll mit Unzucht bis zum Kragen
hab von jeder Plage zwei
in meiner Ladung dabei

mein Leiden drückt den Kiel hinab
ein Finger zeigt auf’s nasse Grab
doch kann mein Ziel ich nicht verheeren
das alte Wunden sich vermehren

ich bin der ausgestoßene Sohn
und euer Spott ist mein Judaslohn

… und die See ist rau
und der Weg noch weit
kein Fleckchen Erde weit und breit
und die Reise hab ich,
hab ich nie bereut
ich segle bis zur Ewigkeit…

so steure ich das Totenschiff
mit voller Kraft aufs nächste Riff
auf dass ihr an der Last erstickt
mit der ihr mich auf Reisen schickt

für eure Unschuld sollt’ ich sorgen
von Gott für euch die Freiheit borgen
auf das die kurze Gnadenfrist
nun frei von euren Zweifeln ist

doch Eines habt ihr dabei nicht bedacht
mit wem ihr diese Gleichung macht

… und die See ist rau…

Kategorien:Musik, garstig, melancholisch

des Kaisers neue Kleider

Nur Kinder und Narren haben das Vorrecht
den Kaiser darauf hinzuweisen, daß er keine Kleider hat.

Nichtsdestotrotz bleibt der Narr ein Narr
und der Kaiser ein Kaiser.

Dream – in “die Gütigen”

Dream & Death

Kategorien:Literatur

Grüße vom Ende der Nahrungskette

Eigentlich wollte ich mir hier eine lustige kleine Geschichte einfallen lassen, von dicken Löwen, ängstlichen Einzellern, aufgerissenen Mäulern und Filetstückchen die einfach so ins Maul plumpsen.
Dann hatte ich eine Geschichte am Start, die von einem Frontsoldaten handelte, der jeden Tag um sein Überleben kämpfte. Letztlich war da noch der dicke Affe auf der Bananenstaude, der Hai und diverse andere Gestalten, die ich im Geiste bereits mit netten Geschichtchen ausstaffiert habe.
Dann wollte ich eine kleine philosophische Abhandlung vorbereiten, die davon ausging, daß man sich im Laufe des Lebens an beiden Enden der Nahrungskette befinden kann und man sich manchmal gar nicht sicher sein kann, welches Ende denn derzeit aktuell ist.
Letztlich habe ich mich aber dann doch dazu entschieden den Satz einfach so stehen zu lassen.
Als Statement, als Tatsache, als Fakt.

Wir sind das Ende der Nahrungskette.

In diesem Sinne!

Kategorien:garstig