Grüße vom Ende der Nahrungskette
Eigentlich wollte ich mir hier eine lustige kleine Geschichte einfallen lassen, von dicken Löwen, ängstlichen Einzellern, aufgerissenen Mäulern und Filetstückchen die einfach so ins Maul plumpsen.
Dann hatte ich eine Geschichte am Start, die von einem Frontsoldaten handelte, der jeden Tag um sein Überleben kämpfte. Letztlich war da noch der dicke Affe auf der Bananenstaude, der Hai und diverse andere Gestalten, die ich im Geiste bereits mit netten Geschichtchen ausstaffiert habe.
Dann wollte ich eine kleine philosophische Abhandlung vorbereiten, die davon ausging, daß man sich im Laufe des Lebens an beiden Enden der Nahrungskette befinden kann und man sich manchmal gar nicht sicher sein kann, welches Ende denn derzeit aktuell ist.
Letztlich habe ich mich aber dann doch dazu entschieden den Satz einfach so stehen zu lassen.
Als Statement, als Tatsache, als Fakt.
Wir sind das Ende der Nahrungskette.
In diesem Sinne!



